Oktober 2012


 
Ausstellung von Felix Droese zum Thema „heimat“

Leibertingen Die Galerie Werner Wohlhüter zeigt mit ihrer neuen Ausstellung Werke des international renommierten Künstlers Felix Droese. Der Beuys-Schüler, Documenta- und Biennale-Teilnehmer, der in den letzten Jahren auch an namhaften Kollektivausstellungen der Hamburger Kunsthalle, des Kolumba Museums Köln und des Kunstmuseums Stuttgart beteiligt war, widmet sich darin dem Thema „heimat“, wobei er sich nicht nur abstrakt mit diesem Thema auseinandersetzt, sondern auch lokale Themen und Motive des gewählten Ausstellungsstandorts aufgreift und verarbeitet. Darüber hinaus sind Arbeiten der letzten Jahrzehnte zu sehen, deren gesellschaftliche, politische und religiöse Relevanz ungebrochen erscheint und die aufgrund permanent wechselnder technischer Verfahren wie Papierschnitt, Holzdruck, Radierung, Assemblage und Installation immer wieder neue Perspektiven eröffnen.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, den 3. Oktober 2012 zwischen 11 und 16 Uhr eröffnet. Felix Droese spricht um 11:30 Uhr. Zu sehen ist die Ausstellung bis 11. November 2012, freitags 13-18 Uhr, samstags 10-13 Uhr sowie an den Sonntagen 28. Oktober, 4. und 11. November von 11 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Felix Droese wurde 1950 in Singen am Hohentwiel geboren und studierte 1970 bis 1976 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Brüning und Joseph Beuys. Nach der ersten Museumsausstellung seiner „Schattenrisse“ im Kunstmuseum Bochum 1980 beteiligte er sich 1982 an der Documenta VII in Kassel und erhielt dort den Förderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen. 1986/87 war er Professor für Malerei und Grafik an der Städelschule Frankfurt am Main. 1988 gestaltete Droese den deutschen Pavillon auf der 43. Biennale Venedig mit seinem „Haus der Waffenlosigkeit“. Er lebt und arbeitet heute auf dem Gut am Höchsten in Mettmann.

Abbildungen:
Felix Droese: heimat, 2010
Ausstellungsansicht Galerie Wohlhüter



 
Parallelausstellung in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch

Meßkirch Parallel zur Ausstellung in der Galerie Werner Wohlhüter zeigt die Ausstellung „Denken = Hand + Werk“ in der Kreisgalerie Schloss Meßkirch Holzdrucke, Papierschnitte und Radierungen von Felix Droese. Die Ausstellung wird am Dienstag, den 2. Oktober 2012 um 19 Uhr eröffnet. Zur Eröffnung spricht Dr. Velten Wagner. Die Ausstellung ist bis 6. Januar 2013, jeweils Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

Der 1950 in Singen am Hohentwiel geborene, seit 1953 dann aber auf der Nordseehalbinsel Nordstrand aufgewachsene Felix Droese hat über seine Familie eine persönliche Beziehung nach Südwestdeutschland und Meßkirch: Seine Mutter Gretel Droese geb. Ketterer entstammt einer alteingesessenen Altkatholiken-Familie aus Furtwangen im Schwarzwald, und sein Vater Karlheinz Droese war im Frühjahr 1934 einige Monate Pfarrverweser in der altkatholischen Pfarrgemeinde Meßkirch, von 1935 bis 1949 Pfarrer in Furtwangen und anschließend bis zum Wegzug der Familie an die Nordsee 1953 Stadtpfarrer in Singen.

Abbildung:
Felix Droese